Haben Massagen was mit Sex zutun..?
Liebe Besucher , Liebe Massagefreunde
Ich möchte mich Herzlich für ihren Besuch auf meiner Internet Präsenz bedanken und möchte ihnen noch eine für mich wichtige Information zukommen lassen.
Nicht nur per W-App sondern auch auf verschiedenen bekannten Anzeigenportalen wo ich meine Anzeige eingestellt habe , erreichen mich Fragen ,
1. ) Ich leide unter Verspannungen und Rückenschmerzen , aber ich habe auch gehört das Massagen immer mit Sex in Verbindung mit ( Happend Massagen ) stehen..!
2.) kann ich mich auch für eine normale Massagen bei ihnen anmelden ohne Sex..?
Es ist immer noch ein bedauerliches Klischee, das durch Popkultur und zwielichtige Hinterhof-Etablissements befeuert wurde: die Gleichsetzung von Massage und Erotik. In der Realität könnten diese beiden Welten jedoch kaum weiter voneinander entfernt sein.
Hier ist eine klare Aufschlüsselung, warum professionelle Massagen eine rein gesundheitliche und therapeutische Disziplin sind.
1. Medizinischer und therapeutischer Zweck
Professionelle Massagen (wie die klassische Schwedische Massage, Sportmassage oder Physiotherapie) sind Zweige der manuellen Therapie.
Das Ziel ist funktional, nicht emotional oder sexuell:
• Lösung von Myogelosen: Verhärtungen im Muskelgewebe werden physisch aufgebrochen.
• Lymphdrainage: Abtransport von Gewebeflüssigkeit.
• Durchblutungsförderung: Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen.
• Schmerzlinderung: Reduktion von chronischen Beschwerden oder Verspannungskopfschmerzen.
2. Professionalität und Ethik
Für Masseure und Physiotherapeuten ist der menschliche Körper ein Arbeitsobjekt im anatomischen Sinne, vergleichbar mit der Sichtweise eines Arztes.
• Berufsethos: Seriöse Therapeuten unterliegen strengen ethischen Richtlinien. Jegliche sexuelle Anspielung führt zum sofortigen Abbruch der Behandlung und oft zum Entzug der Zulassung.
• Abgrenzung: Intimbereiche bleiben grundsätzlich bedeckt ("Draping"-Technik), und die Berührungen sind technisch, zielgerichtet und anatomisch fundiert
3. Die hormonelle Verwechslung
Oft entsteht das Missverständnis durch die Biologie. Bei einer Massage schüttet der Körper Oxytocin (das "Bindungshormon") und Endorphine aus
Wichtig: Diese Hormone sorgen für Entspannung und Wohlbefinden, haben aber primär nichts mit sexueller Erregung zu tun. Es ist derselbe Effekt, den man spürt, wenn man ein Haustier streichelt oder eine lange Umarmung von einem Freund erhält. Es ist soziale und körperliche Geborgenheit, kein Sexus.
4. Einseitigkeit vs. Gegenseitigkeit
• Sex basiert auf Interaktion, gegenseitigem Begehren und emotionalem Austausch.
• Massage ist eine Dienstleistung. Der Patient ist passiv und empfängt eine Behandlung, während der Therapeut eine körperlich anstrengende, fachliche Arbeit verrichtet.
Fazit: Eine Massage als sexuell zu betrachten, wird der jahrelangen Ausbildung und der harten Arbeit von Therapeuten nicht gerecht. Es ist Handwerk im Dienste der Gesundheit – nichts weiter, aber eben auch nichts weniger..!